Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 28. April 1906, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1906-04-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F8B0-6.
28/4 Früh ging Frl. Spreer (tüchtig, aber zu herb), und ein jüngres Fräulein trat ein.
Bei Gustav’s; dann bei Julius (Panaritium aufstechen lassen).
― Nm. am Roman.―
Abd. mit O. Hietzing, mit Hugo (aus Neapel, Rom zurück) Gerty, Wassermann (der nach Italien fährt), Julie soupirt. Julie wirthschaftet, hat 2 Kinder, kriegt ein drittes, hat Maschinschreiben gelernt für Jacob, schreibt eigene Essays (gute) und übersetzt, womit sie Geld verdient. Vortreffliches Wesen dabei, voll innerer Freiheit.