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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 26. Oktober 1906, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1906-10-26.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F965-B.

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Chronik

Freitag, 26. 10. 1906

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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A105

Datumsangabe auf Blatt von Die große Szene: »Personen: Ritter, Schauspieler…«

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Freitag, 26. Oktober 1906

26/10 Vm. Tennis. Metzl. Kaufmann. Frl. Schalek.―

Hatte Besuch Intend. Hagemanns versäumt, der mit O. gesprochen.

Am Roman (Feile 4.) ―

Bei Mama. Familie. Und Gustav; der immer mehr verbittert, verbissen. Ich nannte die Manon (Prévost) herrlich. Gustav: Ich kann nichts herrlich nennen, wo psychol. Motivirung fehlt. Über das Thema Motivirung ging später die Disc. weiter. Doch war die Atmosphäre dieser Disc. (nicht der Ton) sofort gegeben durch G.s Bemerkung: „Sie haben mich für meine gegentheilige Behauptung schon oft durch stillschweigende Verachtung gestraft …“ Wovon ich natürlich mein Leben lang weit entfernt war. Man hat, wenn man mit ihm discutirt, nicht nur eine Ansicht, sondern gleich eine sich entwickelnde (oder latente) Feindseligkeit zu bekämpfen.―