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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 20. Februar 1907, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1907-02-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F9DA-7.

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Chronik

Mittwoch, 20. 2. 1907

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Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Carl Friese, 20. 2. 1907

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

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Mittwoch, 20. Februar 1907

20/2 Von Julie Wassermann Brief an O.; sie beide und Otti S. sollten einladen zu einem bei Saltens stattfindenden Costumefest „Mensch und Übermensch … Ein dionys. Costumefest …“. O. refusirt natürlich.― Gespräch über Salten.― Als „Freund“ ist er wohl endgiltig verloren zu geben.― War er je gewonnen? … Er hat jetzt offenkundig gesellschaftl. Bestrebungen.―

Dictirt Stück, Briefe.―

Mit O. zu Kainzens, wo wir Thee tranken. O. zur Lection;― ich blieb noch. Sie wunderten sich, dass wir nicht im nächsten Jahr mit nach Egypten wollten, weil wir „nicht genug Geld hätten“.―

Am Stück. Gelesen in der Schaubühne. Mich mannigfach geärgert. Ich sehe meinem ethischen Verfall zu; habe Regungen von einer Kleinlichkeit und Verbitterungen wie irgend ein hungriger Literat. Vielleicht entschuldigt ― weil ich nicht „irgend einer“ ― und vorläufig noch nicht hungrig bin?―

Mit O. musizirt.