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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 1. März 1907, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1907-03-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F9E3-C.

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Chronik

Freitag, 1. 3. 1907

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Wiener Schnitzler
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Freitag, 1. März 1907

1/3 Dictirt allerlei, Pläne etc.―

Nm. Leichenbegängnis Lewinsky; ich sah ihn aufgebahrt im offnen Sarg. Sprach Rosenbaum, Paul Wilhelm; Hermine Sonnenthal etc. (― Kurz vor M. R.s Tode war davon die Rede, dass ich mich im Hause einführen ließe. Else L. war M. R.s Schülerin.)

― Briefe Saltens durchgesehn, um ihm gewisse aus dem Jahr 92 (seinem Wunsch entsprechend) zurück zu geben.

An den anon. Briefen bis zu Ende („Die Gleitenden“?).

― Mit O. zu Mama. Familie. Hajek sehr angethan vom Husarenfieber; ich (scherzhaft) „An solchen Leuten wie dir gehen die Dichter zu Grunde“, worauf er Albernheiten erwiderte.― Hieraus, im Nachhausgehn mit O., die bis zu Thränen gereizt war, über die Ahnungslosigkeit der meinen (mindestens der Angeheirateten) mir, meinem Wesen, wohl auch meiner Stellung gegenüber.