Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 26. März 1907, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1907-03-26.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F9FC-1.
26/3 Vm. Panorama (Gardasee).
Mit Mama Nm. ein Beethoven Trio.
Am Familientag, an „Wonnen“ („Die seltsamen Küsse“?) ― an der Tragikom.―
Lese Wanderjahre. Graef (Goethe über seine Dichtungen).
Vm. Annie Sikora da, erzählte Wunder von der Dummheit der Kleinen Schsph. Direktion.
Hübsches Wort der Schauspielerin S.: „Gestern hat mir einer ‚Dirne‘ gesagt … Ich glaub wenn man hundert Männern nur je eine schöne Stunde geschenkt und von jedem eine schöne Stunde genossen ― da kann man sich schon einmal Dirne schimpfen lassen, das ist nicht theuer bezahlt.“