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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 19. Oktober 1907, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1907-10-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FACB-7.

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Chronik

Samstag, 19. 10. 1907

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Hanns von Zobeltitz, 19. 10. 1907

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

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Samstag, 19. Oktober 1907

19/10 Vm. mit O. spazieren. Ein paar Schritte mit Richard, der uns (ein leichtes Gelingen) von der heutigen „Fledermaus“ (Cabaret)generalprobe abrieth. (Warum wollen Sie unter lauter Feinden sitzen ―?) Er kam auf das Esoithema; er fand, ich müsste es „erledigen“ ― in meinem Roman; ich sagte ihm, dass ich in meinem Roman auch erklärte, es gäbe keine Erledigungen von Tagesfragen.― Nach Pötzleinsdorf; im Wald Speidels begegnet.―

Dictirt Roman, Briefe.―

Dr. Friedr. V. Spitzer besucht uns, erzählt, wie sein Freund Gound in Pieve spionageverdächtig in den Kerker geworfen wurde.―

Frl. Springer, spielt etliches vor (Tschaikowskysonate).

Abends Speidels da. Fel. Sp. liest sein Stück Föhn (sehr schlecht) vor; es war im ganzen eine ganz angenehme Enttäuschung. Vielleicht sogar, wenn der kindische 4. Akt geändert wird, möglich.