Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 28. Februar 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-02-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FB2B-B.
28/2 Vm. Schneider, Zahnarzt; wo auch O.; mit ihr und Fel. Speidel nach Haus ―
Nm. mit Mama eine Bach Suite.
Am Ruf, ohne viel entrain.―
Im Vortrag Wassermann (über die Liebe) bei Heller (ohne O.). Sprach Leo Vanjung, Richard, Agnes, Dr. Foges etc.
Im Meissl mit Wassermanns, Schmidls, Agnes, Richard, Paula, Frau Fulda, Kassner, Frau Olden, Saltens; später d’Albert’s und Gregori’s.
― Julie (und Otti) theilten mir mit, dass Kainz (der gestern „Frau des Weisen“ u. a. gelesen) bei Sacher höchst gekränkt ankam … „Da sagt der Arthur, er liebe mich ‚unglücklich‘, und bei jeder Gelegenheit stößt er mich ab“ ― er soll schwer zu beruhigen gewesen sein. Ich ärgerte mich sehr.
O. war bei Kainzens Abd. gewesen (er hatte „Erde“ gespielt); sie waren nett und äußerten nichts, baten uns für Montag.