Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 10. Juli 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-07-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FBB0-3.
10/7 Spazieren (Ratzes).
An „Verlockung“.
Brahm kommt an; ich ging ihm eine Strecke entgegen. Er wohnt auch in Villa Heufler und speist mit uns Seiserhof.―
Kritiken über den Roman, darunter albern frech von Landsberg B. C.; charakteristisch: „G. v. W. ist im Grunde ein ziemlich farbloser Charakter, weich, energielos, allen Stimmungen unterworfen ―“ (als Tadel!) ― „Aber im ganzen ist einem doch diese Wiener Gesellschaft in beträchtl. Maße gleichgiltig.“ ― Endlich wird (wie schon anderswo) einfach der „Weg ins Freie“ ― in die Carrière Georgs umgefälscht.―