Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 10. September 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-09-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FBEE-F.

Download

Chronik

Donnerstag, 10. 9. 1908

Aufenthaltsorte
Interviews
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Donnerstag, 10. September 1908

10/9 Intendanz. Sprach Raoul Walter, der mich Felix Mottl vorstellte; beide sagten mir schmeichelh. über den Roman.―

O. vom Phot. Traut abgeholt; es scheint in jedem Photogr. ein Stück Hjalmar zu stecken.

Bei Brann, der schön in der Gedongasse wohnt, gegessen.―

Las laut Mahlmanns Puppenspiel „König Violon“ ― Lese Mirbeaus „Automobilroman“ ―

Abd. im Residenzth. mit O. und Liesl „Zwischenspiel“. Vorher stellt Exc. Speidel sich vor.― Loge; hörte kaum ein zehntel. Übrigens klagten auch die andern. Ress war im Parket.― Das Stück mißfiel mir bis zur innern Beschämung. Construirt; immer schnarrt das Uhrwerk neu ein. Wird vielleicht als Vorstudie zum „Weiten Land“ seinen Werth haben, wenn das gut wird. Monnard als Amadeus temperamentvoll routinirt mit Mitterwurzer Tönen. Frl. Swoboda Caecilie unmöglich.― Lützenkirchen (Rhon) trocken-provinziell. Birron (Fürst) ― anständig uninteressant.―

Odeon Bar. Widerwärtig, voll.― Albert, Maler Langner.― Ressner auf kurze Zeit, sympathisch.―