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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 28. September 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-09-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC00-9.

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Chronik

Montag, 28. 9. 1908

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Montag, 28. September 1908

28/9 Vm. Tennis.―

Mittag Mama bei uns; mit ihr Es dur Quartett Schubert und ein Streichtrio (Serenade) von Beethoven.―

Erscheint: Miss O’Callaghan; will (nach vorher. Corresp.) einige Novellen von mir übersetzen.―

Menkes, trübselig, hoffnunglos. Während er noch da war, Frau Zlamal, die mir schon vor Wochen geschrieben; sie hat einen herrlichen Menschen betrogen, will ihn fördern, ich möge was von ihm lesen, ihm einen Kreis erschließen. Erklärte mich zu erstem bereit.― Daemonisches Weib aus der Vorstadt.―

Nach dem Nachtm. weiter am W. L.―

Auch Mme. Roussel war dagewesen; über Raoul. Sie weinte sehr. Ein dummes aber ergreifendes Weib.