Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 2. November 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-11-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC23-2.
2/11 Vm. sehr hypochondrisch spazieren.
Am Medardus.
Nm. weiter, 1. Bild geendet, 2. begonnen.―
Dr. Stefan Zweig, dem ich Manuscripte und Eintheilung zeigte; Gespräch über allerlei, u. a. Servaes, den er als wohlwollenden musterhaften Kritiker nannte, worauf ich ihm unsre letzte Affaire erzählte.
Über die Figur Benedikt (den er als Romanhelden benützen möchte; ich hab ihn im Journalistenstück angebrochen), über die Frechheit der Literaten und Philister gegen Hofmannsthal u. a.;― über seine bevorstehende Reise nach Indien. Auch über seine eignen Arbeiten sprach er einiges; erzählte einen Stoff.― Er blieb bis 11 und nachtmahlte mit uns.―