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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 2. Jänner 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-01-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC60-D.

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Samstag, 2. 1. 1909

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Samstag, 2. Jänner 1909

2/1 Vm. Probe; dazwischen in der Statthalterei, bei Baron Dürfeld, einen Strich in der C. Mizzi (… für Ackerbau) aufmachen lassen; er gestattete „für Landwirtschaft“ ― und bei Mama.―

Nm. dictirt, Briefe.

Kopfweh und Müdigkeit.

Gespräch mit O. über meinen seelischen Zustand, den ich sehr wohl als krankhaft empfinde, ohne mich doch im Einzelfall dagegen wehren zu können. Hypochondrie, in jedem Sinne, der schwerste Mangel meines Wesens; sie verstört mir Lebensglück und Arbeitsfähigkeit ― dabei gibt es keinen, der so geschaffen wäre, sich an allem zu freuen und der mehr zu thun hätte.― Auch mein Schlaf ist nicht mehr wie er war; hieran mag das unerträgliche, unaufhörliche in der Nacht bis zum Lärm gesteigerte Sausen mit schuld sein ―

Ausgaben zusammengestellt ― erschütternd!―