Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 8. Jänner 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-01-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC66-7.
8/1V m. Volkstheater bei Herzka. Noch Striche für Liebelei und Comtesse, damit’s vor 10 aus wird.―
Besorgungen. Begegnet Rosé (Reise nach Spanien bevorstehend), Alfred Mandl, Eggers (Gratulationen) Telmann (den „Förderer der italienisch-österreichischen Versöhnung“ ― ich sagte ihm, auf Messina bezüglich, die Weltgeschichte läßt sich durch die Erdgeschichte nicht in ihrem Lauf aufhalten), Kolloden (der mir seine Frau, Sängerin am Raimundtheater vorstellte) ―
Nm. dictirt Medardus, Hirtenflöte ―
Herr Dominik Wölfel, von dem ich auf Empfehlung seiner Schwester, einer Pflegerin, einige lyrische Gedichte gelesen. Naiver junger Mensch, Photograph, Bergsteiger; ein paar Gedichte nicht ohne volkstümlichen Ton.
Frau Tannenzapf (Lola Lorme) Frau eines Zahnarztes, nach kurzer Correspondenz, sie will den „Weg ins freie“ ins englische übersetzen.―