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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 13. Jänner 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-01-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC6B-2.

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Chronik

Mittwoch, 13. 1. 1909

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Mittwoch, 13. Jänner 1909

13/1 Vm. Alice Schalek bei mir, wegen Verlag eines Romans, langweilig, und nicht ohne Zudringlichkeit.―

Mit O. spazieren. Wohnungen. Unmöglich.―

Nm. Richard da; u. a. über Sommeraufenthalt.―

Dictirt Hirtenflöte vorläufig zu Ende; Briefe, etc.―

Las O. ein paar Kritiken aus der letzten Zeit vor; sie liest sie kaum je; sie war ziemlich angeekelt. Man erlebt immer dasselbe und staunt doch immer wieder. Daß man selbst die Comtesse Mizzi mißverstehn könnte, war kaum zu vermuthen ― trotzdem finden sich Leute (Robert Hirschfeld!), die die Aristokratie gegen meine „verspäteten“ oder „banalen“ „satirischen“ „Kühnheiten“ in Schutz nehmen. Mit dazu ausgenützt wird der Umstand, daß neulich ein Einakter von Burckhard die Miss Clo auch eine nicht jungfräuliche Komtesse behandelt hat ―

Las Abends in Plänen, fand wieder einiges mögliche ―