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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 22. Jänner 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-01-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC74-7.

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Chronik

Freitag, 22. 1. 1909

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Traumtagebuch

Traum vom 22. Januar 1909

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 22. Jänner 1909

22/1 Traum: In einem Theater (Weimar?) spreche ich mit der Tochter Goethes, habe ein ungeheures Glücksgefühl (ungefähr als erlebte nur ich das) schreibe es ins Tagebuch, bin mit den Worten nicht zufrieden … sie sieht aus wie die Schauspielerin Reingruber, dann läuft, in Don Carlos Costume ihr Mann, Bruder, jedenfalls Sohn Goethes (hübsch und gewöhnlich aussehend) an mir vorbei, dem ich mein Glück ausspreche.―

Vm. bei Frau Hoffmann-Matscheko; sie erzählt mir von ihrer nun verstorbnen Freundin in Klein-Steinbrück; dann über Occultismus, Spiritism und Telepathie.

Nm. dictirt Briefe.―

Frl. Ferry Lubelsky zum Thee. Opern-ersparnisgeschichten.

― Abends bei Mama. Familie.