Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 29. Juni 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-06-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FD12-4.
29/6 Mit Heini Vm. spazieren. (Schießstätte etc.)
Tagsüber gepackt, geordnet.
Briefe geschrieben, auch an Brahm (der mir über Medardus (sehr günstig) u. a. schrieb).
Abd. mit O. Loge „Zwischenspiel“: Tief verstimmt fort. Vor allem über mein Hören ― rapide Verschlimmerung. Dann das Stück. Ich ertrag es gar nicht mehr. Furchtbar war die Witt. Kainz in Momenten sehr stark, aber zu verlebt und zu bös. Ein nicht unbegabter Herr Basch als Fürst koberlhaft. (Die Fürstenscene ist gut, und ein paar Dialogstellen in der Scene Amadeus ― Caecilie im 2. Akt ― sonst ―)