Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 21. November 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-11-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FDA3-0.
21/11 Vm. bei Salten (über den R. Hirschfeld Lügenartikel im N. Wr. Tgbl., wo er u. a. Burckhard durchgefallne Schlentherstücke in die Schuhe schiebt ― über Geldverdienen, Operettenglück etc.), spazieren mit ihm, in leichtem Schnee; Egon Friedell getroffen, Vorstellung (sehr kluger Essayist)―
Nm. wieder nicht gearbeitet; Frau Frankfurter und Frau Auernheimer zu Besuch; später Brahm; Heini spielte mir und B. Schattentheater vor, O. war bettlägerig.―
― Begann zu lesen Medusa, von Kyser; die griechische Kulturgeschichte von Burckhardt.―
O. war Vm. in Pötzleinsdorf gewesen, bei Frau Ginsberg-Plessner, eines ihr benachbarten Hauses wegen, das verkäuflich wäre.―
―Mit Salten auch viel über die Unterschiede unsrer Arbeitsart; sein immer Bereitsein, journalistisches Training.