Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 10. Dezember 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-12-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FDB6-B.
10/12 Brief Schlenthers, Censur habe noch nicht, trotz „Anklopfens“ gesprochen ―
Mit O. und Richard ins Volkstheater Generalprobe des „Ruf“. Bekam wieder eine starke Beziehung zu dem Stück; auch der dritte Akt ist nicht ganz abzuweisen. Kutschera (Arzt) in den letzten Worten so ergreifend, daß O. weinte … Er ging von der Probe zum Begräbnis seines Bruders.― Sprach Auernheimer, Salten, Siegfried Loewy u. a.―
Nm. zu Richard, wo Andrian, der aus Bukarest eiligst wieder hier, in hypochondrischem Anfall, den ich ihm nehmen konnte; insbesondre nachdem ich ihn noch in meiner Wohnung mit Reflector und Kehlkopfspiegel untersucht.―
Dr. Pollak, dem auch ich einiges vorzubringen hatte. Bei Mama, en fam.