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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 21. Dezember 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-12-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FDC1-E.

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Chronik

Dienstag, 21. 12. 1909

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Dienstag, 21. Dezember 1909

21/12 Vm. dictirt. (Briefentwurf Reinhardt.)

Nm. mit O. bei Prof. Mandl.

Bei Jettel im Ministerium. Zuerst sprach er über Kakadu, Beatrice, dann wie zufällig über Medardus, hatte ihn angeblich nicht ganz gelesen, befugte mich endlich, der Direktion mitzutheilen, er habe nichts dagegen.

Spazieren, Stadt, Richard begegnet, Erinnerung an alte Zeiten.

Zu Rosenbaum in die Direktion. Vereinbarten, daß ich an Schlenther ein Ersuchen um definitive Entscheidung richten solle. Schl. wolle mich „piesacken“ ― einen Schönherr Einakter von 1809 wollte er bringen, um dann ein andres (mein 9er) Stück nicht mehr bringen zu können ― das Stück ― und das Stückchen mißlang aber.―

Zu Saltens, wo schon O. Dort genachtmahlt.―

Kainz hat S. eigene Dramen vorgelesen, die was sein sollen, jetzt schreibe er (nach Themistokles, vor 15, Saul vor etwa 5 Jahren) eine Helena.―