13/4 Vm. Probe. Treßler Theodor ― meinem frühern Wunsch nach, da Zeska krank. T. erklärt mir, man sei vorher gar nicht wegen der Rolle an ihn herangetreten ― (mir sagte man, er hätte sich geweigert).― Berger so recht in seinem Element, wenn er unter den Leuten auf der Bühne sitzt und schmust. Ein Direktor, den das Theater freut ― das ist wohl die Hauptsache. Im ganzen ist es diesmal eine ideale Besetzung.
Nm. an M. u. S. so gut es eben ging, in psychischer und wie fast immer an den Nachmittag Stunden physischer Mattigkeit.
Mit O. gegen Abend spazieren.
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 1910-04-13
Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 13.4.1910
Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.