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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 21. Juni 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-06-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FE77-2.

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Chronik

Dienstag, 21. 6. 1910

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 21.6.1910

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

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Dienstag, 21. Juni 1910

21/6 Vm. dictirt Briefe.

Dann bei Kainz, der heut vom Burgtheater redete; auf Berger wüthend scheint. Ein Herr Wehle zu Besuch. Dann unten Dr. Glogau über Grethe, die sich ganz unglaublich benimmt, über die neue Operation sehr ungehalten, gar nicht nach Wien kommen will. Auch Kainz sprach von ihr, hat Birinski zu ihr geschickt.―

― Bei Dr. Geiringer; über Religionsstörung an der Hand des Gesetzbuchs (für „Bernhardi“) über den Rechtsfall „Reigen“ etc.―

Bei Mama zu Tisch, wo Onkel Felix und Julie sowie zahlreiche Familie. Spielten abwechselnd aus der Pantomime, die Felix in London bei Beecham zu lanciren sucht.―

Else Speidel war bei O. gewesen: Berger hat erzählt, daß er Bassermann und Walden schon engagirt habe. Wie muß das auf Kainz wirken!―

Begann eine „Parabel“ zu schreiben.―

Mit O. spazieren.