Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 29. September 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-09-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FEDB-1.
29/9 Vm. dictirt, an Brahm, E. W.―
Mit O. im Cottageverein; spazieren; Frau Retty, über Kainz; zu Kainzens Grab. Schöner Herbsttag.―
Nm. mit Direktor Müller (Cottageverein) in die Spöttelgasse, die Wohnung inspiziren, da Herr Eder Reparaturen verlangt; oder Geld. Fast durchweg unberechtigte Forderung eines gemeinen Kerls, nach M.s Ausspruch.― Müller von seiner Betheiligung am bosnischen Feldzug; wie er ein langes Gefecht mitmachte, mit seiner Uhr im Stiefel.―
Begann den Einakter „Komödiantin“. Vielleicht Vorstudien zum Wurstlroman, über den ich später meditirte.