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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 6. November 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-11-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF01-5.

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Chronik

Sonntag, 6. 11. 1910

Aufenthaltsorte
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Erhalt von Zinaida Vengerova an Arthur Schnitzler, 3. 11. 1910

  • Vengerova, Zinaida

Quelle: Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella Vengerova und Zinaida Vengerova. Herausgegeben von Konstantin Asadowski und Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne, Bd. 30 (2022), S. 7–91.

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Sonntag, 6. November 1910

6/11 S. Nebel und Regenwetter. Zu Speidels. Über die Medardus Proben u. a.

Mama zu Tisch. Nm. mit ihr das Trio des 13j. Korngold. Außerordentlich.―

Frau Benedict mit Minnie erscheinen, sehn sich das Haus an, nehmen Thee mit uns. Minnie erledigt nur einige wenige Taktlosigkeiten (zu O.: Sie können auch ohne Ihren Mann zu uns kommen ― Sie sehen, wir sind nicht Streberinnen … Ich darauf. Vielleicht erst recht.― Zu mir: „Auf Ihren Bildern sehn Sie immer aus wie ein schlechter Charakter.“) war aber sonst resignirt; will ein Gut kaufen bei Großreifling sich aufs Land zurückziehn. Die Mutter sehr sympathisch.

― Später Dr. Kaufmann. Viel über das Problem Salten; über ihn, Bahr, Berger ― die Feuilletonisten Naturen. (Der Wurstl Roman wieder nahe, durch die Figur Saltens, der da nicht zu entbehren sein wird.) ―

Frl. Vilma Balogh, Budapest; wegen Aufführung „Anatol“ in den dortigen Kammerspielen, Übersetzung „Weg ins freie“; wie sich herausstellte, hatte sie mich bei dieser Gelegenheit auch interviewt.―

Mit O. nach dem Nachtmahl Pfitzner, Schubert.