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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 17. Dezember 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-12-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF2A-8.

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Chronik

Samstag, 17. 12. 1910

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Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 17.12.1910

Quelle: Samuel Fischer, Hedwig Fischer: Briefwechsel mit Autoren. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main: 1989. (nur Korrespondenz mit Arthur Schnitzler)

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 17.12.1910

Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 17.12.1910

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

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Samstag, 17. Dezember 1910

17/12 Vm. dictirt: Briefe, „Komödiant“.―

Nm. Dr. Kaufmann; über Tolstoi,― Heinrich Mann,― Goethes Alter, Ulrike Levetzow.― K.s Gespräch mit Rothschild über Anatol und Medardus. (R.: „Im ganzen ist der M. nicht viel werth“ etc.)

Weiter am „Komödianten“.―

Mit O. bei Mama. Julius, Helene, Gisa, Hajek. Einiges vierhändig aus der Mahlerschen VII. Leichte Enttäuschung.―

Ein mir unbekannter, junger Hugo Wolf, von dem ich einige begabte Mscrpte früher gelesen, schickte mir ein sehr charmantes „Vorspiel zur Erstaufführung“ „Dem jungen Medardus“ zugedacht. (O. las es mir und Kaufmann vor.) ―

Der Wust von „Kritik“ aus der letzten Zeit. Viel Ekel.― Im Merker von einem jungen Menschen, Paul Czinner ein angeblicher Aufsatz,― talentlose Äsoiparaphrase der oberflächlichen Berger-Feuilletons. ― Die immer wiederkehrenden Phrasen vermehren sich. Zu „Anatol“, „süßes Mädel“, melancholische Grazie etc… ist die Grenzabsteckung „Liebe, Tod und Spiel“ getreten.―