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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 19. Dezember 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-12-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF2C-6.

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Chronik

Montag, 19. 12. 1910

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Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
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Montag, 19. Dezember 1910

19/12 Vm. Besorgungen.―

Bei Rosenbaum (Burg). Über den Termin „Weites Land“ mit Hinblick auf die Schwierigkeiten, die Weisse der Marberg macht. Über Waldau; er ist schon so gut wie engagirt. Über Bergers Versuche, über die Schratt, den Kaiser zu einem Besuch des Burgtheaters zu bewegen, wofür der Medardus benützt werden dürfte. (Notiz in der Sonntag Montag Zeitung.) ―

Über Beatrice, von der Rosenbaum dem B. nun abgeraten hatte, mit Hinblick auf die Pantomime. Klärte ihn auf.― „Wir möchten im Lauf der Zeit alle bedeutenderen Sch.-Stücke ins Repertoire bringen.“―

― Herr Otto König (vom „Merker“) stellt sich mir in der Direction vor; über actuelles; Schönherr, Kritik, Judentum.

Nm. las ich zu Ende Eulenberg „Alles um Liebe“. (Ein kostbares Spiel im luftleeren Raum.―)

― Mit O. gegen Abend u. a. bei Otti Salten. Unmöglichkeit herzlicher Beziehung.―

Schwere Verstimmung vom Ohr aus. Jede Conversation fast mühselig.―