Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 3. Februar 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-02-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF5A-2.
3/2 Mit O. beim Antiquitätenhändler Berger. Kredenz.
Zu Oppenheimer. Beendigung meines Bildes. O. sagt. Talentirt, aber unfertig.
― Nm. erscheint Trebitsch. Berlin das Narrenhaus.― Soirée Fischer. Hugo, Gerty ― und Zifferer der Adjutant.― Die „Wieland“proben bei Reinhardt.― Er war förmlichwitzig.―
Hauptmann Robert Michel; jetzt beurlaubt; Bekanntschaft früherer Zeit, Andrians Freund. Begabter Schriftsteller. Literarische Ambitionen ―
Dr. Albert Ehrenstein. Schreibt manchmal für Kraus. Dieser gestattete nicht, daß er über Medardus schreibe (Artikel Viertels über Schönherr ― dortselbst) ―
Nur als Charakteristikon zu erwähnen, da E.s Artikel kaum erfreulich gewesen wäre.― Er erklärte 3 Stellen als ihm sympathisch, ganz nebensächliche; ich wehrte rasch ab und betonte mit Absicht das wunder-hafte, das überhaupt im Produciren und gar in so einzigartigem nicht einziger Schöpfung stecke wie Medardus.
― Seine Versuche in Zeitungen, in Ministerien unterzukommen; seine Erfahrungen. Ich riet zu andrer als journalistischer Carrière.― Kluger, aber doch nur negirender Geist.
Bücherordnen und Transport Stiegen auf und ab.―