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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 16. Februar 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-02-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF67-3.

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Donnerstag, 16. 2. 1911

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Donnerstag, 16. Februar 1911

16/2 Vm. bei Gomperz.―

Dictirt.―

Nm. Gound. Mit ihm und O. über das Concert. Sie hat wieder Muth.

An der Arztensnovelle.

Nahm zum 1. Mal eine Kola Pastille.―

In der Kleinen Bühne (Wollzeile), mit Gustav. Sandrock als Medea von Euripides; als Wittwe von Ephesus in einer Albernheit von Berstl.

Immer noch das große Talent; aber wie traurig in dieser Umgebung. Willy, die Schwester, führte mich in die Garderobe, wo auch die Mutter. Wie unter schlechten äußern Umständen gleich der Typ herauskommt.― Die Schratt, bei der Willy war, sei für das Burgtheater-Engagement; ich möge mit Berger reden. Willy noch leidlich aussehend, Schmuck, falsch?― Mutter und Dilly kläglich.―

Mit Gustav im Stefanskeller soupirt.―