21/3 Vm. dictirt. Briefe, darunter an M. Elsinger, die in Hamburg nicht die Beatrice spielt. Graesler.―
Dr. Pollak; da Lili Halsentzündung.―
Nm. Siegfried Trebitsch, mit einem Jacobson Feuilleton gegen „Glaube und Heimat“, mit dem er (Tr.) mir offenbar Freude zu machen gedenkt!―
Mit O. Burgtheater. 25. Vorstellung Medardus. Wieder total ausverkauft. Noch nicht erreichter Record des Burgtheaters.― Mama mit uns in der Loge. In der Pause Rosenbaum gratuliren, sehr herzlich; später seine Frau. Nach dem 3. Akt auf der Bühne. Sprach die Wohlgemuth, Tressler (sie anschmachtend), Gerasch, die Bleibtreu, Straßni, Balajthy, ― fand mich aber irgendwie nicht behaglich. Die Vorstellung ist gut geblieben; Gerasch besser als früher; die Wohlgemuth in manchen Scenen noch wirkungsvoller als früher ― manchmal zu Tragödinnenmanieren geneigt. Balajthy nicht umrissen genug,― eine Natur, aber kein Könner. Ideal die Bleibtreu.― Mir fehlte heute sehr die gestrichene Scene des 5. Aktes.
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
25. Aufführung von Medardus, 21.3.1911
Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 1911-03-21
Samuel Fischer, Carl Schur an Arthur Schnitzler, 1911-03-21
Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 21.3.1911
Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.
Schnitzler, Arthur an Elsinger, Marie [Briefe]
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