Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 6. Juni 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-06-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FFD5-6.
6/6 Vm. dictirt. U. a. an Fischer, in Sachen des Buchs Handl über mich. Ich sage Nein.―
Zu Rosenbaum in die Burg. Besetzungs- und Terminfragen. Über Berger. („Ich krieg so viel anonyme Briefe über Sie.“ „Vor dem Höbling müssen Sie sich in acht nehmen …“)
― Zu Tisch bei Mama. Mit O. in der Prag-Rudniker.―
Frau Schmidl;― im Garten.
Otto Tressler erscheint; möchte den Hofreiter spielen (was er schon Rosenbaum gesagt) ― ich stellte Möglichkeit doppelter Besetzung in Aussicht. Zum Thee blieb er, und kam Paul Marx.
Paul über die Zustände bei Brahm; Lessing und Reicher insbesondre. (R.: Das passirt mir … der ich seit 20 Jahren unter Lebensgefahr im Lessingtheater thätig bin …) ―
Im Türkenschanzpark. Kaufmann, Richard und Paula, Kaufmanns Schwester; Bella, Leo.―
Man sah sich nachher noch unser Haus innen an.