Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 8. September 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-09-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0033-A.
8/9 Früh ins Sanatorium. Zunehmende Schwäche. „Ist heut nicht deine Première?“―
In die Burg (auf Telegramm). Berger über Doppelbesetzung Genia etc. Er hat im Sommer einen Roman geschrieben, täglich 14 Stunden.― ― Sprach auch Zweig, dessen Stück „Haus am Meer“ wahrscheinlich angenommen wird.― Er beabsichtigt eine Feier für die 50jährigen des nächsten Jahres anzuregen: daß ihre Stücke am betreffenden Tag an allen deutschen Theatern gespielt werden.―
Ins Sanatorium ― mit O. dort gegessen.―
Nm. nach Haus; im Garten.
Abends ins Sanatorium.― Mit Rudi Kaufmann über Darwinismus, und die „letzten Dinge“.―
Schlief dort; begann vor dem Einschlafen (zum 2. Mal) „Juliens Tagebuch“ zu lesen.