Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 12. Februar 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-02-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-00D0-8.
12/2 Wie Frl. Pollak mir erzählt, nach andrer Berichten, war gestern im Volkstheater beim Wurstl ein veritabler Skandal, der Herr im Parkett für echt gehalten, das Publikum benahm sich so wie das „gedichtete“ oben auf der Bühne.
Dictirt: Briefe; Bernhardi 3. Akt Anfang.
Nm. spazieren.―
An „Beate“ letzte Feile.―
Dohnanyi kam, von Fr. Galafrès, mit der er die Pierrette durchgenommen; blieb zum Nachtmahl, auch Stephi kam nachher; er spielte aus der „Pierrette“. Die Unterhaltung war mir mühselig, da D. besonders leise spricht. Wie einen dies Leiden entwertet, heruntersetzt, allmälig ausschließt! Und der Lärm versetzt mich (der innre) in stete Abspannung und Erregung zugleich.