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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 23. Februar 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-02-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-00DB-D.

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Chronik

Freitag, 23. 2. 1912

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Schnitzler – S. Fischer
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Freitag, 23. Februar 1912

23/2 Vm. dictirt Bernhardi.―

Nm. spazieren mit O. und Mimi.

Trebitsch erscheint ― Rat erbitten. Er ist verzweifelt, daß Salten auch den Schweinburg Stoff bearbeitet, dessen auf Thatsachen beruhenden Grundzug er S. erzählt. Ich beruhige ihn: Verschiedenheit der Bearbeitung (da mir S. neulich das ungefähre Scenarium erzählt). Tr. schüttet mir bei diesem Anlaß sein Herz über S. aus … die Opfer die er ihm materiell gebracht … seine Unverläßlichkeit; finanzielle Verhältnisse; Simons und Sliwinskis Forderungen … („Nichts neue in Rzeszow.“) Dann wie Auernheimer und Jacob W. sich zu der Sache geäußert.―

Es war wieder einmal ein artiger Einblick in Literaten-, Feuilletonisten- und Dilettantentreiben.―

An der „Beate“ gefeilt. So viel schwaches drin!―

Mit O. über ihren Brief an Helene.―