Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 25. Februar 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-02-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-00DD-B.
25/2 S. Mit Heini spazieren Hohe Warte. Er interessirte sich für Elektrizität, Krater, Abstammung des Menschengeschlechts; Wesen des luftleeren Raums,― Unendlichkeit; und ich dachte, um wie viel umspannender wenn auch nicht eindringender solch ein Kindergeist ist gegenüber all den Berufsintelligenzen und -phantasien, mit denen man meist zu thun hat.―
Nm. sah ich die Beate durch und las sie Abends von ½8 bis 11 (mit Unterbrechung) Olga vor. die einen für mich überraschend starken Eindruck von ihr hatte. Auch mich berührten einige Stellen (besonders die auf den verstorbnen Schauspieler bezüglich) tief.