Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 25. April 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-04-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0119-7.
25/4 Vm. am Bernh. dictirt.―
O. sang Frl. Frieda Pollak Lieder vor.
Nm. mit O. in die Stadt. Besorgungen.
Dr. Ludwig Bauer zum Nachtmahl; nachher Stephi.― Bauer (an Stelle Salten zur Zeit) erzählt von seiner Reise (Konstantinopel) und von seinen theatralischen Bemühungen; auch von einem („Automaten“) Stoff. Gewiß begabter, aber durchaus unfeiner Mensch.―
Julius Stern; im Auftrage Ehrlichs; sie seien alle gekränkt, daß ich nicht Mitglied der Concordia.― Ich möchte doch … alle seien … etc. Ich. Princip, nein. Bei keinem Verein. Übrigens seien auch andre freie Schriftsteller nicht dabei, z. B. Hofmannsthal … Stern: Ja …der sei eben „hochmütig“, ich aber sei es nicht. Ich: Umsomehr können Sie sehn, daß es nicht gegen die Concordia gemeint sei etc …