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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 15. Juni 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-06-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-014C-E.

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Chronik

Samstag, 15. 6. 1912

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Samstag, 15. Juni 1912

15/6 Wien.― Tennis.―

Nm. gelesen, getrendelt und geduselt.―

Zusammenstellung, was die „deutschen Theater“ zur „Feier“ meines 50. nach Antrag des deutschen Bühnenvereins geleistet:

Neueinstudirungen: Berlin (Volksbühne) ― Liebelei und Literatur ― Karlsruhe: Liebelei und Paracelsus.― Braunschweig und Graz: Anatol ― Mannheim, Stuttgart, Zürich: Weites Land. Berlin (Charlottenburg) ― und Freiburg: Parac., Gef. und Kakadu;― Frankfurt a. M. Masken, Literatur, Kakadu ― Prag: Märchen (mit Cyclus!) also 13 Abende.―

Aufführungen von Stücken, die ohnedies auf dem Repertoire waren: Arnstadt (10), Düsseldorf, Frankfurt, München: Anatol;―

Dresden, Königsberg, Posen: Liebelei ―

Altona. Liebelei mit Literatur ―

Halle. Liebelei mit Abschs. ―

Wien. Liebelei und Kakadu ―

Breslau. Masken, Liter., Absch. ―

Brünn. Puppensp., Lit., Kakadu ―

Hamburg, Wien, München. Das weite Land.

Also ― auf einige 100 Bühnen: Ein Cyclus; zehn Adhoc Neustudirungen ― davon mindestens 6 schon ohnedies acceptirte Stücke ― und 15 normale Aufführungen von Stücken, die eben am 15. statt am 5. oder 20. oder sonstwann gegeben wurden.