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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 23. Juni 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-06-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0154-4.

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Sonntag, 23. 6. 1912

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Wiener Schnitzler
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Sonntag, 23. Juni 1912

23/6 S. Mit Heini Kritzendorf; das Strom- und Sandbad besichtigt. Durch die Auen.―

Im N. Wr. J. aus der Nat.Ztg. abgedruckt ein kleiner Artikel, in dem ― die Gulbranssonsche Carikatur ― die genialste bisher über mich erschienene Kritik genannt wird … sie zeigt mich nemlich affectirt … im Goethe Sinn: und daß ich es sei, werde ― durch den … „Goethe-Altersstil“ meiner letzten Novellen bewiesen … ― Das sind die Nachklänge zur Feier. Diese Menschen!

Nm. „Vermächtnis“. Ein recht unleidliches Stück.

Nahm den Einakter „Heimkehr“ vor ― der Schluß fehlt noch.

Nach dem Nachtmahl zu Bachrachs, wo Zweig, Auernheimers, Stringa. Mit Zweig über Rosenbaum, seine Eignung zum Burgtheaterdirector.―