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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 3. September 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-09-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-019C-3.

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Chronik

Dienstag, 3. 9. 1912

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Dienstag, 3. September 1912

3/9 Vm. im Regen München, mit O. und Liesl und Fred. Hoftheater. Generalprobe Calderon―Fuchs, „Der standhafte Prinz“. Albert hatte es gut inszenirt.―

Jahreszeiten, Mittagessen: Kapellmeister Walter, Steinrück, Liesl, Fred; ― Mizi Glümer. Will ihre (meine) Briefe wieder haben; sie hat jetzt nur „die groben“. Sieht schlecht, aber wenig gealtert aus. Spielt allabendlich.― Nach Tisch sitzt sie beim Friseur mit O., die sich onduliren läßt.―

Mit O. zu Gutmann (Dr. Pohl), Concerte besprechen, fürn Winter. München, Frankfurt.

Thee in den Jahreszeiten mit O., Liesl, Fred, Tilly Wedekind.―

Nach Tutzing. Fred nach Berlin. Er war sympathisch gewesen.―

Nachtmahl mit Mann, Kammerherr Ebart (frührer Intendant von Coburg). Frl. Neviny.―

O. sang, aber etwas indisponirt, was sie unverhältnismäßig verstimmt.