Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 7. Dezember 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-12-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-01FB-8.

Download

Chronik

Samstag, 7. 12. 1912

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Leopold, Freiherr von Andrian, 7. 12. 1912

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Samstag, 7. Dezember 1912

7/12 Dictirt (Komödiantin, Briefe).―

Zu Bachrachs. Wie selbstverständlich wirkt das unabänderliche!―

Nm. Klavierauszüge von Opern Zandonais; von Ricordi übersandt, angesehn.―

Plänchen durchgesehn und durchdacht. O. den neulich entworfenen Dreiakter nach dem uralten „Ein Glas zu viel“ erzählt. Dabei noch immer keine Arbeitslust. Angstgefühle treten wieder auf. Das Ohrensausen verwirrend heftig.

Barnowsky telegraphirt vom intensiv steigenden Erfolg des Bernhardi.― Weilens Brief, der … den innern und äußern Fortschritt constatirt … Zu dumm. Julius neulich zu einem, der auch Bernhardi als „bestes“ bezeichnete: „Medardus ist auch kein Hund …“ Aber es muß censurirt und locirt werden. Auch hier läßt sich (ohne Größenwahn) sagen, „das ganze ist nur für einen Gott gemacht“.