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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 18. Dezember 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-12-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0206-B.

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Chronik

Mittwoch, 18. 12. 1912

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Mittwoch, 18. Dezember 1912

18/12 Vm. zum Begräbnis Dr. Ferdinand Mandl. (Asperngasse. Erinnerungen. Else v. K., Lueger.) ―

Panorama (Hallein, Gastein etc.) ―

Auf dem Graben Saltens, später Engel.―

Nm. Sommerstück Notizen.―

Gelesen über 30j. Krieg, wegen „Landsknecht“. Correctur „Freund Y“ („Jugendarbeiten im Extrablatt“) ―

Es war damals gewiß nicht leicht, die Zukunft zu prophezein.―

Zum Nachtmahl: Ress und Frau, Walter und Frau, Specht und Frau, Salten und Frau, Frau Zuckerkandl und Viki; Kaufmann, Leo; Wladimir Metzl; später Julius. Olga sang, von Walter begleitet (auch von Specht, Metzl, mir).― Ihre Fortschritte wurden von Walter sehr anerkannt, Ress schien sehr befriedigt. Ganz animirter Abend.―

O. nachher wohl nicht ganz mit Unrecht, über Leos und Kaufmanns geradezu obstinates Schweigen ihrem Singen gegenüber, verstimmt.―

Salten und Walter, anläßlich Parsifal über ethische Werthe des Christen- und Judentums.

Über den kleinen Kraus. Wenn man ihn ohrfeigt, ist er beleidigt, … wenn man ihn nicht ohrfeigt, nimmt ers als Bestechungsversuch.―