Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 25. Dezember 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-12-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-020D-4.
25/12 Traum. In der Urnen (?) Halle, Brahm Begräbnis, resp. Leichenfeier. Fritz Schik, Trauerrede, Katheder, plötzlich herunter, hin und her, komödiantisch, schwacher Applaus; ― ich wundre mich; aus der Hintertür (wie Bösendorfersaal) noch 2 Mitspieler, ― Mutter und Bruder Brahms; wirken mit.
Spaziergang Pötzleinsdorf ― Neuwaldegg bei trübem Wetter und Quatsch, in übler Stimmung ― Kopfweh, Nm. die Weihnachtsnummern gelesen.―
O. von Bachrachs abgeholt (Auernheimers, Leonie, Stringa) ― zu Richard Spechts. Walters, Saltens, Gutheil-Schoder und ihr Mann (erst kennen gelernt; er schwer krank, sympathisch) Dr. v. Gomperz.― Walter zu mir günstiges über O.s Singen.― Über Baron Berger (Tischgespräch); mit Walter und Salten über Schilling und andres Hauptmannsche. Salten hielt diesmal keine Festrede.
Jean Christophe 10. Bd. ― ausgelesen.―