Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 14. Jänner 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-01-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0221-C.
14/1 „Beate“ zu Ende. Der Anfang stilistisch steif. Manches schöne; aber im ganzen nicht recht zufrieden.―
Mit Heini um den Kogel, ihm Predigt gehalten, wegen Trendelei, Geschichtenmacherei, Unaufmerksamkeit, Unfolgsamkeit.
Bei Benedikt zum Essen. Dort Wittmann ― den ich erst kennen lernte lieber alter Herr, der mir besonders gut gefiel. Frl. von Rosen. Frl. Cloeter.― Viel über Politik; Bened. über die Anfänge der christl.-soc. Bewegung. Das Diner, wo er mit Lueger zusammentraf und der ihn immer „heanzte“, ohne ihn direct anzureden. („Das ist einer, der alles versteht …“ „Der hasst mich, der verfolgt mich …“) ―
Thee bei Dr. Kraus.―
Abreise, nach Wien.―
Ankunft. Lili noch wach, lustig.