Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 15. März 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-03-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-025D-A.

Download

Chronik

Samstag, 15. 3. 1913

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Samstag, 15. März 1913

15/3 Im Sanat.― Frau Mosé.― (Paul fürs nächste Jahr noch ohne Engagement.) ―

Dictirt. Briefe etc.―

Gusti Glümer erscheint, verschlafen, schwachsinnig müd, bleibt über Tisch, fährt mit mir und Lili ins Sanat.― Mirjam Beer-Hofmann dort.―

Mit O. und Lili Spazierfahrt SommerhaidenwegNeuwaldegg.― Am Platz von Sala’s Haus vorbei fährt mir durch den Kopf … „Das war ein andrer Kerl als ich!“ O. umarmt mich plötzlich. Manches wird wieder gut. Für wie lang? ― Geheimnisvolle Beziehungskrankheiten.

Lili mit ihrem imaginären Hund „Korotsch“. Sie besteht darauf in der Pfifficolicastraße zu wohnen, weint, wie mans ihr bestreitet, sagt. Die Sternwartstraße sieht ja gerade so aus und hat auch da (zeigt auf ihren Magen) eine Glocke.

Mit O. im Sanat. genachtmahlt.