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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 9. April 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-04-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0276-D.

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Chronik

Mittwoch, 9. 4. 1913

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
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Traumtagebuch

Traum vom 9. April 1913

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kino

Schnitzler im Urania, 9. April 1913

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Mittwoch, 9. April 1913

9/4 Alberne Träume; ― von irgend einer Probe nach Haus, will mich noch bei Epply rasiren lassen; plötzlich in meinem Badezimmer: Herr Askonas (der im Bernhardi den Bezirksarzt Feuermann probirte, dem eine Patientin verblutet!) will mir (wohl vor einer Furunkeloperation) das Bein rasiren … (Die Freud-Schule könnte dies als einen verkappten Selbstmordwunschtraum deuten.)―

Mit O. Generalprobe „Muttersohn“ von Trebitsch ― ― als absoluter Schwachsinn wirkend; und doch nicht ganz ohne Talent. Typischer Mattoider. Zu Rosenbaum sagt ich (wie die allgemeine Empfindung war) ― es wäre traurig, dass das Burgtheater das so viel wichtiges zu thun, an so etwas unerhörtes Wochen der Arbeit verschwende; ich als Direktor würde es noch jetzt absetzen. Frau Tr. (die offenbar viel rings um sich gehört hatte) kam weinend zu mir, ich solle noch raten helfen; ― ich erklärt es für möglich durch Striche das schlimmste abzuwenden.―

Nm. mit Heini Urania; Kinemat.― Belehrendes.― Dann zeigt ich ihm alte Wiener Stadttheile.―

O. erzählte mir Äußerungen Steffis.―