Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 24. April 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-04-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0285-B.
24/4 Dictirt (Briefe; Novelle).
Zu Frau Bachrach; Blumen von Stephi, Bonbons für Mimi. Frl. Mayer. Frau B. weinend. Spediteur hatte eben Möbel etc. zum Verkauf ins Dorotheum geholt.―
― Nm. erscheint Frau Prof. Zuckerkandl, sehr laut, aber sonst leidlich; von Brioni erzählend; auch über das politische (Skutaris Fall, Montenegro; die engl. Offiziere, die finden, Oesterreich hätte längst zuschlagen müssen).
― Bei Heller in der Buchhandlung; Sitze für Richard etc.; über Barnowsky; noch steht nicht fest, wer Bernhardi in Preßburg spielt. Albert in Betracht.
― Zum Nachtmahl bei Richard und Paula. Er findet mich gegen Trebitsch zu mild; hätte ihn endgiltig hinausschmeißen müssen. Mir aber widerstrebt die Geste des Zorns, wo ich eigentlich gleichgiltig bin.