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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 18. Juli 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-07-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-02DA-C.

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Chronik

Freitag, 18. 7. 1913

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Freitag, 18. Juli 1913

18/7 Besorgungen, mit Olga. Uhr zurück; bei Hartung andre, schöner, billiger (Bracelet).

Nm. Vicki, von der Jagd.―

Bella Wengerow und Arthur Kaufmann, mit ihnen Schutzengel. Mit K. auf dem Spaziergang über Causalität, freien Willen. Es beruhigte mich dass ich mich mit ihm auf gleichem Niveau unterhalten konnte; irgendwo in mir steckte doch eine leise Angst, dass ich als philosophisch nicht geschulter nicht zu den „Eingeweihten“ gehörte ― und ein Geheimnis verborgen sei. Es gibt keines. Oder vielmehr: Es gibt nur solche. Oder vielmehr. Es gibt nur eins … Was ist die Philosophie, wenn sie nicht Geschwätz ist? Das qualvollste und edelste aller Spiele.― Über K.s „Einsamkeit“; er empfinde es nicht als schmerzlich, dass es kein absolutes Von einander Wissen gäbe; eher als schön.― (Ich finde es schmerzlich, dass es ein absolutes Voneinanderwissen gibt! Denn was sind „Thatsachen“.―)