Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 18. September 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-09-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0318-6.

Download

Chronik

Donnerstag, 18. 9. 1913

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Fink und Fliederbusch, Manuskript

Publikation in Vorbereitung

Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 18.9.1913

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

Weiteres

Donnerstag, 18. September 1913

18/9 Vm. an der Wahnsinnsnovelle dictirt (was ich im Sommer geschrieben).― Alte Briefe.―

Nm. den alten Journalistenstoff, die Skizze dazu durchgesehn. Elemente drin, als ganzes mir entfremdet, manches im Bernhardi vorweg genommen. Ev. das lustspielige davon zu verwenden. In Verbindung mit Fink contra Fink ―? ―

Wie immer: geordnet, gefasst zu arbeiten,― irgend was nur ernstlich anzufangen; scheint mir außer dem Bereich meiner Kraft. Mein Geist ist von hypochondrischen und nicht hypochondrischen Sorgen in monomanischer Weise durchwühlt; es gibt keine Viertelstunde ruhigen, guten Nachdenkens; der ewige Lärm in meinen Ohren macht mich hin; die zunehmende Schwerhörigkeit verdüstert mich. Des vielen positiven, das mir geschenkt ist, vermag ich nur in seltnen Stunden mich zu freuen; dann oft mit ungesunder schmerzlicher Rührung.―

Mit O. bei Hajeks.― Julius, Helene.―