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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 14. November 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-11-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0351-5.

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Freitag, 14. 11. 1913

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Wiener Schnitzler
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Freitag, 14. November 1913

14/11 Vm. war Julius und Helene da; möge ihnen eine Abschrift des Verbots Bernhardi vom Ministerium (Recurs Beantwortung) geben;― der Kaiser hat der Schratt gesagt, die mit ihm (wieso, warum mir total unbekannt) über Bernhardi sprach,― er könne was thun, wenn sich nur die Beamten verletzt fühlten; ― wenn es aber wegen der Clericalen verboten sei, müsse es verboten bleiben. Das sagte die Schratt dem Simon, der telephonirte gestern dem Julius, ob ich nicht ein Document habe ― etc. Kostbar. Echt oesterreichisch. Wahrscheinlich will der Kaiser F. F. ärgern ― anders ist das „Interesse“ nicht zu erklären.

― Dictirt „Bahnhof“.―

Nm. tel. Julius, Weisse sei bei der Schratt gewesen (bat sie offenbar sich beim Kaiser zu verwenden; das Theater sei „am Ruin“ …).

Sah die alte Skizze „Ritterlich“ durch. Im 2. Akt stecken doch Elemente, die nicht einfach zu verschleudern wären!―

Bei Richard’s mit O.; Arthur Kaufmann, Gustav; später Leo. (Über Psychoanalyse FreudAdler (den ich nach seinem Buch offenbar richtig eingeschätzt) u. a.―) ―