Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 2. Dezember 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-12-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0363-1.
2/12 Vm. Novelle dictirt.―
Frl. Neufeld, die Pianistin, in deren Concert O. mitwirken soll.― (Macher: Herr Robert.)
― Mit O. und Stephi Kino, u. a. Salten’s Shylock von Krakau, ganz gut; mit Schildkraut (famos).
Im Volksth. mit O., Stephi, Mimi, Stringa, (Frau Piekarski) ― Comtesse Mizi, noch leidliche Vorstellung; Kakadu,― sehr schlecht. Leeres Haus.―
Hr. Bielohlawek in einer „Rudolfsheimer Preßversammlung“. U. a. über Bernhardi ― das er in Berlin gesehen ― Hinter dem Redner saßen 2 Damen und äußerten: Das müssen ja schaudervolle Zustände in Oesterreich sein. Da drehte sich Redner um und antwortete: „Die Zustände in Oesterreich sind ganz gute aber der Jude hat frech gelogen.“ „(Großer Beifall ―)“―