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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 15. Dezember 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-12-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0370-2.

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Chronik

Montag, 15. 12. 1913

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Fink und Fliederbusch, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A114

Datumsangabe auf Blatt von Fink und Fliederbusch: »Dritter Akt.«

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Montag, 15. Dezember 1913

15/12 Vm. Fink Scenar. ― 3. Akt dictirt.

Bei Wassermanns zu Tisch (ohne O.). „Ich wollte Sie endlich einmal mit Grethe Wiesenthal zusammenbringen … sie hat eine so ,komische’ Meinung von Ihnen.“ (Von wem sie stammt …? Natürlich nur von Jacob und Hugo. Humoristisches Volk!) Grethe W. mit Gemahl Erwin Lang und Anna v. Lieben (-Schindler, verwittwet) erscheinen, leicht angeschwipst von Portwein und Autofahrt. ― Hr. v. Spiegl, und Baron Schey. Der erstre nicht ohne Humor. Erwin Lang copirt Orlik sehr gut. Grethe W. wirkt sehr angenehm, eigenartig ― ― vielleicht ein wenig liter. verdorben?―

― Nm. mit einem Wachmann Abmachung wegen jenes verdächtigen Individuums.

Hr. Dr. Roseeu übersendet eine Brochure über mich; gut gemeint, und ― im Grund dasselbe, was überall steht. Ich geb’s auf, von der Gegenwartskritik (im allgemeinen) ein Verstehn zu erwarten.―

Las weiter „Guillotine“ (von Lenotre) und Buchners (16. und 17. Jh. ―) Altes Neues.―