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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 27. Februar 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-02-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-03BA-F.

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Chronik

Freitag, 27. 2. 1914

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 27.2.1914

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

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Freitag, 27. Februar 1914

27/2 Dictirt Fink.―

Mit O. zu Molls essen. Alma Mahler; Hofrätin Zuckerkandl, Maria Mayer, Fehling.― Über altes Burgtheater, Sonnenthal, Carl Kraus.―

Moll zeigte uns im Atelier seine altitalienischen Bilder, Tintoretto, Bellini, Tiepolo.― ―

Lili, das Bild meines Vaters betrachtend: Wer ist das?― Mein Vater. Schon todt.― Was hat ihm gefehlt? ― Er war schon alt.― Kann man denn auch am Altsein sterben ―? ― Ja; er war auch krank.― Lili sieht mich einige Zeit an und sagt dann: Aber du bist noch ganz jung, nicht wahr?―

Mit O. zu Schmidls. Lili Berger, Jacob und Julie; ― Dr. Groß.― Lili erzählt von der Hochzeit ihrer Schwester Emma mit Hrn. Kühtreiber (alias Paris v. Gütersloh).― Er spielt den katholisch gläubigen; ein Heiliger kann zugleich hier und in Petersburg sein … Discussion zwischen ihm und Vicki; Baron Dirsztay und Roth, die Schwäger (Roth noch illegitim).― Im Sommer sagt Emma ihrer Schwester; sie habe beschlossen, ein Kind zu kriegen. Erwin Lang sei bereit, Grethl (Wiesenthal, Langs Frau) wäre einverstanden, also habe Lili (die ungehalten war) nichts dreinzureden. (Snob- und Schwindelbande.)― Dr. Groß spielt Mahler und andres.―